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AUSBILDUNG zum EBSC-Practitioner

Coaching & Beratung:  Für Coaches, Trainer und Berater

Nutze EBSC, um Menschen nicht nur zu motivieren, sondern ihnen zu helfen, die emotionalen Ursachen ihres Denkens und Handelns besser zu verstehen.

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Curriculum der EBSC-Practitioner Ausbildung

Die EBSC-Practitioner-Ausbildung erstreckt sich über sechs Monate und verbindet fundiertes Fachwissen mit einer klaren, praxisnahen Anwendbarkeit. Schritt für Schritt lernst du die Grundlagen und Werkzeuge der Emotionsbasierten Selbstkompetenz kennen und erfährst, wie du sie professionell in deinem Arbeitsalltag einsetzen kannst. Zu jedem Ausbildungsmodul findet ein begleitender Live-Call statt. Dort kannst du Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und die Inhalte gemeinsam mit den Ausbildern und anderen Teilnehmern vertiefen. Zusätzlich erhältst du umfangreiche Ausbildungsunterlagen mit vielen Übungen und Werkzeugen.
So profitierst du nicht nur von einem fundierten Verständnis des Modells, sondern auch von einem konkreten Methodenkoffer, den du direkt in deiner Arbeit einsetzen kannst.

Dauer: 6 Monate
Beginn: 01.11.2026
Preis: € 3.950 (inkl. MwSt) oder 6 x € 690 (inkl. MwSt.)

Umfang:
- 12 umfangreiche Workbooks mit zahlreichen Übungen & Tools
- 12 Live Workshops (jeweils 60 Minuten) mit Aufzeichnung
- Prüfung & Zertifikats-Erstellung 
- Zugang zur Practioner-Community (zeitlich unbefristet)
- Möglichkeit zur offiziellen Partnerschaft im EBSC-Team

    Modul 1:
    Grundlagen der EBSC: Konzept, Modell und Haltung

    Dieses Modul führt in das Konzept, die Architektur und die theoretischen Grundlagen der Emotionsbasierten Selbstkompetenz (EBSC) ein. Teilnehmende lernen das Selbstkompetenz-Modell nach Salig/Theissler sowie die Zwei-Basisemotionen-Theorie auf der Liebe-Angst-Achse als übergreifendes Orientierungsmodell kennen. Die spezifische Haltung von EBSC-Coaches – ressourcenorientiert, entwicklungsfokussiert und emotional präsent – wird als Fundament der gesamten Ausbildung etabliert.

    Modul 2:
    Selbstwahrnehmung als Coaching-Fundament: Innenperspektive schärfen

    Selbstwahrnehmung bildet das Fundament des EBSC-Modells und ist die entscheidende Ausgangskompetenz für jede Entwicklungsarbeit. Dieses Modul vermittelt Methoden zur Förderung körperlicher, emotionaler und kognitiver Selbstwahrnehmung im Coaching-Kontext. Coaches lernen, wie sie Klientinnen und Klienten gezielt zur Schärfung ihrer Innenperspektive begleiten können.

    Modul 3:
    Vertiefung Selbstwahrnehmung: Glaubenssätze, Muster und innere Antreiber

    Aufbauend auf Modul 2 richtet sich der Fokus auf tieferliegende Prägungen – Glaubenssätze, innere Antreiber, Vermeidungsmuster und biografisch verankerte Überzeugungen. Teilnehmende erlernen Coaching-Werkzeuge, um diese Muster sichtbar zu machen und in Entwicklungsimpulse zu übersetzen. Die Verbindung zur Liebe-Angst-Achse als Deutungsrahmen wird dabei vertieft.

    Modul 4:
    Selbstakzeptanz: Vom inneren Kritiker zur inneren Stärke

    Selbstakzeptanz beschreibt im EBSC-Modell den Prozess, sich selbst mit allen Anteilen anzunehmen – als Voraussetzung für echte Entwicklung. Dieses Modul vermittelt Coaching-Interventionen, die den inneren Kritiker transformieren und den Zugang zu innerer Stärke und Kongruenz fördern. Der Unterschied zwischen Akzeptanz und Resignation wird als zentrales Unterscheidungsmerkmal herausgearbeitet.

    Modul 5:
    Selbstvergebung im Coaching-Kontext: Loslassen als Entwicklungsschritt

    Selbstvergebung wird in der EBSC als kraftvoller Entwicklungsschritt verstanden, der emotionale Energie freisetzt und neue Handlungsspielräume öffnet. Das Modul beleuchtet, wie Coaches das Thema Selbstvergebung ressourcenorientiert ansprechen und begleiten können – ohne in therapeutische Tiefenarbeit zu gleiten. Praktische Interventionen für Einzel- und Gruppencoachings werden eingeübt.

    Modul 6:
    Selbstverantwortung: Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit stärken

    Selbstverantwortung ist eine der beiden tragenden Säulen des EBSC-Modells und beschreibt die bewusste Übernahme von Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln. Dieses Modul verbindet das EBSC-Konzept mit dem Selbstwirksamkeitsmodell und erarbeitet Coaching-Strategien, um Klientinnen und Klienten von reaktiven in proaktive Handlungsmuster zu begleiten. Typische Blockaden und wirksame Gegeninterventionen werden anhand von Fallbeispielen erarbeitet.

    Modul 7:
    Selbstfürsorge: Energie, Grenzen und nachhaltige Performance

    Selbstfürsorge ist im EBSC-Modell die zentrale Stütze – und im Coaching-Kontext oft eng mit dem Thema nachhaltiger Leistungsfähigkeit verknüpft. Dieses Modul verbindet EBSC-Selbstfürsorge mit modernen Konzepten zu Energiemanagement, persönlicher Resilienz und gesunder Performance. Coaches lernen, wie sie das Thema Selbstfürsorge entstigmatisieren und als strategische Ressource positionieren können.

    Modul 8:
    Selbstfürsorge in der Praxis: Stressmanagement, Schlaf und Abgrenzung

    Dieses Vertiefungsmodul fokussiert die drei praxisrelevantesten Selbstfürsorgebereiche: Stressregulation, Schlafhygiene und Abgrenzungs-kompetenz. Evidenzbasierte Methoden werden in den EBSC-Rahmen integriert und für den Einsatz im Coaching aufbereitet. Teilnehmende entwickeln konkrete Begleitformate und Übungen für ihre Klientinnen und Klienten.

    Modul 9:
    Selbstwert als Ressource: Authentizität, Präsenz und innere Sicherheit

    Selbstwert bildet das Dach des EBSC-Modells und integriert die drei Subelemente Selbstliebe, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Dieses Modul vermittelt, wie ein stabiles Selbstwerterleben im Coaching-Kontext als zentrale Ressource entwickelt und gefestigt wird. Der Zusammenhang zwischen Selbstwert, Authentizität und wirkungsvoller Präsenz – für Coaches selbst wie für ihre Klientinnen und Klienten – wird praxisnah beleuchtet.

    Modul 10:
    Kommunikation & Beziehungsgestaltung auf Basis der Liebe-Angst-Achse

    Dieses Modul erschließt die Liebe-Angst-Achse als Schlüssel zum Verständnis von Kommunikationsmustern und Beziehungsdynamiken. Coaches lernen, emotionale Resonanz, aktives Zuhören und eine wertschätzende Gesprächsführung als EBSC-basierte Kernkompetenzen zu entwickeln und in der Begleitung bewusst einzusetzen. Die Qualität der Coach-Klienten-Beziehung als Wirkfaktor steht dabei im Mittelpunkt.

    Modul 11:
    EBSC in der Organisations- und Teamentwicklung

    Dieses Modul zeigt, wie EBSC-Prinzipien auf Teams und Organisationen übertragen werden können – von der Teamselbstwahrnehmung bis zu kollektiver Selbstverantwortung und Fürsorgekultur. Teilnehmende erlernen Formate für EBSC-basierte Teamworkshops und Organisationsberatung. Der Bezug zu aktuellen Themen wie psychologische Sicherheit, New Work und emotionale Organisationskultur wird hergestellt.

    Modul 12:
    Transfer und Integration: EBSC im Beratungs- und Trainingsalltag verankern

    Das Abschlussmodul widmet sich der nachhaltigen Integration der EBSC in den Coaching-, Beratungs- und Trainingsalltag. Teilnehmende reflektieren ihre persönliche EBSC-Kompetenz, entwickeln individuelle Angebotskonzepte und erhalten Orientierung für die Weiterentwicklung als EBSC-Coach oder EBSC-Trainerin. Kollegiale Fallreflexion und Ausblick auf Vertiefungsangebote (u. a. EBSC & Leadership) bilden den Abschluss. Präsentiere deine Lernerfolge und erhalte dein offizielles EBSC-Practitioner Zertifikat.