Integriere emotionale Kompetenz gezielt in Führung, Kulturentwicklung und Veränderungsprozesse,
um Menschen und Organisationen nachhaltig zu stärken.
Die EBSC-Practitioner-Ausbildung erstreckt sich über sechs Monate und verbindet fundiertes Fachwissen mit einer klaren, praxisnahen Anwendbarkeit. Schritt für Schritt lernst du die Grundlagen und Werkzeuge der Emotionsbasierten Selbstkompetenz kennen und erfährst, wie du sie professionell in deinem Arbeitsalltag einsetzen kannst.
Zu jedem Ausbildungsmodul findet ein begleitender Live-Call statt. Dort kannst du Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und die Inhalte gemeinsam mit den Ausbildern und anderen Teilnehmern vertiefen.
Zusätzlich erhältst du umfangreiche Ausbildungsunterlagen mit vielen Übungen und Werkzeugen.
So profitierst du nicht nur von einem fundierten Verständnis des Modells, sondern auch von einem konkreten Methodenkoffer, den du direkt in deiner Arbeit einsetzen kannst.
Dauer: 6 Monate
Beginn: 01.09.2026
Preis: € 3.739,50 (zzgl. MwSt) / € 4.450 (inkl. MwSt / DE)
Umfang:
- 12 umfangreiche Workbooks mit zahlreichen Übungen & Tools
- 12 Live Workshops (jeweils 60 Minuten) mit Aufzeichnung
- Prüfung & Zertifikats-Erstellung
- Zugang zur Practitioner-Community (zeitlich unbefristet)
- Möglichkeit zur offiziellen Partnerschaft im EBSC-Team
Dieses Modul führt in das Konzept und die Architektur der Emotionsbasierten Selbstkompetenz (EBSC) ein und erschließt deren Relevanz für HR-Professionals und Organisationsentwicklerinnen. Das Selbstkompetenz-Modell nach Salig/Theissler wird als systemisches Rahmenmodell eingeführt, das von der individuellen auf die kollektive Ebene übertragbar ist. Grundlegende Haltungen – emotionale Präsenz, Entwicklungsorientierung und systemisches Denken – werden als Fundament der gesamten Ausbildung etabliert.
Die Zwei-Basisemotionen-Theorie der EBSC positioniert alle menschlichen Emotionen auf einer Liebe-Angst-Achse – und macht damit Kulturmuster, Führungsverhalten und kollektive Dynamiken auf eine neue Weise lesbar. Dieses Modul vermittelt, wie angstbasierte und liebesbasierte Organisationskulturen entstehen, sich manifestieren und transformiert werden können. Teilnehmende entwickeln einen diagnostischen Blick für emotionale Grundmuster in Teams und Organisationen.
Organisationale Selbstwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit eines Systems, sich selbst – seine Kultur, Muster und blinden Flecken – klar zu erkennen. Dieses Modul vermittelt EBSC-basierte Methoden der Kulturdiagnostik und verbindet sie mit etablierten Instrumenten der Organisationsanalyse. HR-Professionals lernen, wie sie Selbstwahrnehmungsprozesse auf Team- und Unternehmensebene initiieren und begleiten.
Viele Organisationen befinden sich in einem permanenten inneren Kulturkampf – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Vergangenheit und Zukunft, Kontrolle und Vertrauen. Dieses Modul überträgt das EBSC-Konzept der Selbstakzeptanz auf die Organisationsebene und zeigt, wie kollektive Akzeptanz als Voraussetzung für echte Transformation wirkt. Teilnehmende erlernen Formate, die Kulturreife fördern und den Weg von Abwehr zu Entwicklungsbereitschaft ebnen.
Selbstverantwortung ist eine der tragenden Säulen des EBSC-Modells – und auf Organisationsebene ein zentraler Hebel für Eigeninitiative, Entscheidungsfreude und eine Kultur ohne Schuldzuweisungen. Dieses Modul erarbeitet, wie kollektive Selbstverantwortung als Kulturprinzip verankert wird und welche Führungs- und HR-Praktiken diesen Prozess unterstützen. Der Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und Verantwortungsübernahme wird als zentrales Wirkprinzip beleuchtet.
Führungskräfte sind die wichtigsten Kulturträgerinnen und -träger einer Organisation – und ihre emotionale Selbstkompetenz ist ein entscheidender Wirkfaktor. Dieses Modul vermittelt, wie EBSC-Prinzipien in Leadership-Entwicklungsprogramme integriert werden: von der Selbstwahrnehmung der Führungskraft bis zur emotionalen Gestaltungskraft in Führungsbeziehungen. Teilnehmende erarbeiten konkrete Formate für EBSC-basiertes Führungskräftetraining und Coaching.
Was auf individueller Ebene Selbstfürsorge ist, wird auf Organisationsebene zur Fürsorgekultur – dem bewussten Gestalten von Bedingungen, unter denen Menschen aufblühen können. Dieses Modul verbindet das EBSC-Fürsorgekonzept mit dem Forschungsfeld der psychologischen Sicherheit (Edmondson) und modernen Well-being-Strategien. HR-Professionals lernen, wie sie Fürsorgekultur strukturell und kulturell im Unternehmen verankern.
Dieses Vertiefungsmodul analysiert, wie Stresskultur, fehlende Abgrenzungsnormen und kollektive Erschöpfung in Organisationen entstehen und welche systemischen Interventionen wirksam sind. EBSC-basierte Ansätze zu Stressregulation und Abgrenzungskompetenz werden auf Team- und Unternehmensebene übertragen. Teilnehmende entwickeln Konzepte für organisationale Resilienzprogramme und nachhaltige Leistungskultur.
Die Qualität von Kommunikation und Beziehungen ist der entscheidende Wirkfaktor in Führung, Veränderungsprozessen und Organisationsentwicklung. Dieses Modul erschließt die Liebe-Angst-Achse als Deutungsrahmen für Kommunikationsmuster, Konfliktdynamiken und Beziehungsqualität in Organisationen. Teilnehmende erlernen EBSC-basierte Gesprächs- und Interventionsformate für Führungskräfte, HR-Gespräche und OE-Prozesse.
Veränderungsprozesse scheitern selten an Konzepten – sondern fast immer an emotionalen Dynamiken: Angst, Widerstand, Kontrollverlust und fehlendem Vertrauen. Dieses Modul zeigt, wie die Liebe-Angst-Achse Change-Prozesse erklärbar und steuerbar macht, und wie EBSC-Prinzipien als emotionale Architektur von Transformationsprozessen eingesetzt werden können. Teilnehmende erarbeiten praxisnahe Change-Begleitkonzepte auf EBSC-Basis.
Das Dach des EBSC-Modells – der Selbstwert mit seinen Elementen Selbstliebe, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen – findet sein organisationales Äquivalent in Purpose, Kulturidentität und Employer Brand. Dieses Modul erarbeitet, wie ein stabiles organisationales Selbstwertgefühl entsteht, wie es nach innen wirkt (Zugehörigkeit, Stolz, Sinn) und nach außen ausstrahlt (Attraktivität, Glaubwürdigkeit, Wirkung). Teilnehmende entwickeln Diagnose- und Gestaltungsansätze für eine starke Organisationsidentität.
Das Abschlussmodul widmet sich der nachhaltigen Verankerung von EBSC in HR-Strategien, OE-Konzepten und Organisationsprogrammen. Teilnehmende reflektieren ihre persönliche EBSC-Kompetenz als HR-Professional oder OE-Berater und entwickeln individuelle Umsetzungskonzepte für ihren Kontext. Kollegiale Fallreflexion, Ausblick auf vertiefende EBSC-Angebote und der Abschluss der Ausbildung bilden den Rahmen dieses letzten Moduls. Präsentiere deine Lernerfolge und erhalte dein offizielles EBSC-Practitioner Zertifikat.