Erweitere deine therapeutische Arbeit um einen strukturierten Ansatz, der emotionale Muster verständlich macht und Veränderungsprozesse nachhaltig unterstützt.
Jetzt buchenDie EBSC-Practitioner-Ausbildung erstreckt sich über sechs Monate und verbindet fundiertes Fachwissen mit einer klaren, praxisnahen Anwendbarkeit. Schritt für Schritt lernst du die Grundlagen und Werkzeuge der Emotionsbasierten Selbstkompetenz kennen und erfährst, wie du sie professionell in deinem Arbeitsalltag einsetzen kannst.
Zu jedem Ausbildungsmodul findet ein begleitender Live-Call statt. Dort kannst du Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und die Inhalte gemeinsam mit den Ausbildern und anderen Teilnehmern vertiefen.
Zusätzlich erhältst du umfangreiche Ausbildungsunterlagen mit insgesamt über 80 praxiserprobten Interventionen, Übungen und Werkzeugen. So profitierst du nicht nur von einem fundierten Verständnis des Modells, sondern auch von einem konkreten Methodenkoffer, den du direkt in deiner Arbeit einsetzen kannst.
Dauer: 6 Monate
Beginn: 01.10.2026
Preis: € 3.950 (inkl. MwSt)
Umfang:
- 12 umfangreiche Workbooks mit zahlreichen Übungen & Tools
- 12 Live Workshops (jeweils 60 Minuten) mit Aufzeichnung
- Prüfung & Zertifikats-Erstellung
- Zugang zur Practioner-Community (zeitlich unbefristet)
- Update zu aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und Studien
- Möglichkeit zur offiziellen Partnerschaft im EBSC-Team
Dieses Modul führt in das Konzept, die Architektur und die wissenschaftlichen Grundlagen der Emotionsbasierten Selbstkompetenz (EBSC) ein. Teilnehmende lernen das Selbstkompetenz-Modell nach Salig/Theissler sowie die Zwei-Basisemotionen-Theorie auf der Liebe-Angst-Achse kennen. Grundlegende therapeutische Haltungen und die Einbettung der EBSC in bestehende psychologische Konzepte werden vermittelt..
Selbstwahrnehmung bildet das Fundament des EBSC-Modells und ist zugleich die Basis jeder therapeutischen Veränderungsarbeit. In diesem Modul werden Methoden zur Förderung und Differenzierung der Selbstwahrnehmung auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene vermittelt. Therapeutinnen und Therapeuten erlernen, wie Selbstwahrnehmung als diagnostisches Instrument eingesetzt werden kann.
Aufbauend auf Modul 2 wird die Selbstwahrnehmung auf tiefere Schichten ausgeweitet – Glaubenssätze, Schemata, innere Anteile und biografische Prägungen rücken in den Fokus. Teilnehmende erarbeiten Werkzeuge, um Klientinnen und Klienten bei der Erkundung ihrer inneren Welt zu begleiten. Die Verbindung zur Liebe-Angst-Achse als orientierendes Rahmenkonzept wird vertieft.
Selbstakzeptanz ist eine der beiden tragenden Säulen des EBSC-Modells und beschreibt den Prozess, sich selbst mit all seinen Anteilen anzunehmen. Das Modul vermittelt therapeutische Interventionen zur Förderung innerer Kongruenz und zur Reduktion von Selbstablehnung und inneren Konflikten. Der Zusammenhang zwischen mangelnder Selbstakzeptanz und klinisch relevanten Symptombildern wird erarbeitet.
Selbstvergebung wird in der EBSC als zentraler emotionaler Lösungsprozess verstanden, der Scham und Schuldgefühle in Selbstmitgefühl transformiert. Dieses Modul beleuchtet die therapeutischen Wirkmechanismen von Selbstvergebung und grenzt sie von Verharmlosung oder Verantwortungsvermeidung ab. Praktische Interventionen für den Einsatz in Einzel- und Gruppensettings werden eingeübt.
Selbstverantwortung ist die zweite tragende Säule des EBSC-Modells und adressiert die Bereitschaft, die eigene Lebensgestaltung aktiv zu übernehmen. Das Modul verbindet das Selbstverantwortungskonzept mit dem Konstrukt der Selbstwirksamkeit nach Bandura und erarbeitet therapeutische Wege aus Opfer- und Hilflosigkeitsmustern. Fallbeispiele illustrieren die klinische Anwendung in verschiedenen Störungskontexten.
Selbstfürsorge nimmt im EBSC-Modell die Funktion der zentralen Stütze ein und ist für viele Klientinnen und Klienten ein schwer zugänglicher Bereich. Dieses Modul vermittelt, wie therapeutische Begleitung die innere Erlaubnis zur Selbstfürsorge fördern und dysfunktionale Überzeugungen auflösen kann. Grenzkompetenz als integrativer Bestandteil gesunder Selbstfürsorge wird praxisnah erarbeitet.
Dieses Vertiefungsmodul fokussiert die drei klinisch bedeutsamsten Selbstfürsorgebereiche: Stressregulation, Schlafhygiene und Abgrenzungskompetenz. Evidenzbasierte Interventionen aus der Verhaltensmedizin, der Chronobiologie und der DBT werden in den EBSC-Rahmen integriert. Teilnehmende entwickeln konkrete Protokolle für die therapeutische Praxis.
Selbstwert bildet das Dach des EBSC-Modells und integriert die drei Subelemente Selbstliebe, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Dieses Modul vermittelt, wie ein stabiles Selbstwerterleben therapeutisch gefördert wird und welche Interventionen bei ausgeprägten Selbstwertdefiziten wirksam sind. Der Zusammenhang zwischen allen EBSC-Elementen und dem Selbstwert wird als systemisches Gesamtmodell reflektiert.
Dieses Modul zeigt, wie EBSC-Interventionen auf spezifische Störungsbilder zugeschnitten werden – u. a. Depression, Angststörungen, Burnout, Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen. Anhand von Fallvignetten werden differentielle Vorgehensweisen und Kontraindikationen erarbeitet. Die Verbindung zur Liebe-Angst-Achse als übergreifendes Erklärungsmodell wird für jedes Störungsbild konkretisiert.
EBSC versteht sich nicht nur als therapeutisches, sondern auch als präventives Konzept zur Förderung psychischer Gesundheit. Dieses Modul verbindet die EBSC mit dem salutogenetischen Modell nach Antonovsky und modernen Resilienzkonzepten. Teilnehmende erarbeiten, wie EBSC-basierte Ansätze in Präventionsprogrammen, Gruppen und institutionellen Settings eingesetzt werden können.
Das Abschlussmodul widmet sich der nachhaltigen Integration der EBSC in den therapeutischen Praxisalltag. Teilnehmende reflektieren ihre persönliche EBSC-Kompetenz, entwickeln individuelle Anwendungskonzepte und erhalten Orientierung für ihre Weiterentwicklung. Kollegiale Fallbesprechungen und Supervision bilden den Abschluss der Ausbildung. Präsentiere deine Lernerfolge und erhalte dein offizielles EBSC-Practitioner Zertifikat.